Datum

03 Mai 2019
Vorbei!

Uhrzeit

08:00

Der kleine Prinz

Was wäre, wenn der Abschied naht? Und nur Erin­ne­run­gen blie­ben? Und wenn das Ziel im Dun­keln läge? Was wäre, wenn in die Ein­sam­keit der letz­ten Rei­se ein Ande­rer erschie­ne? Was wäre, wenn die­ser ande­re der klei­ne Prinz wäre? – Und was wäre, wenn das alles eigent­lich die Geschich­te des Pilo­ten ist?

Das alles wäre dann ein Raum vol­ler Ver­gan­gen­heit in der Gegen­wart. Es wären Erin­ne­run­gen, die sich ver­le­ben­di­gen. Ein letz­tes Auf­be­geh­ren gegen das Ster­ben von Gefüh­len. Es wäre die Suche nach dem letz­ten Lachen und der letz­ten Bewun­de­rung für die Schön­heit der Gegen­wart. Es wäre mehr als nur eine will­kür­li­che Begeg­nung, die Prinz und Pilo­ten in ihrer Zwei­sam­keit ver­bin­det: Es wäre eine Selbst­spie­ge­lung in die Ver­gan­gen­heit zurück – das Kind, das man war und der Rei­sen­de, der man ist. Eine all­ge­gen­wär­ti­ge Melan­cho­lie, ja, eine gewis­se Trau­rig­keit ver­ei­nen die bei­den im Ange­sicht des Abschieds, auch wenn der Prinz dem Pilo­ten sein Lachen als Andenken ver­macht. »Du wirst Ster­ne haben, wie kei­ner sie hat«, sagt er zu ihm – »du wirst Ster­ne haben, die lachen kön­nen.«